Die KISS-Formel in Werbung und Marketing

Die KISS-Formel in Werbung und Marketing

Für die KISS-For­mel gibt es meh­re­re Inter­pre­ta­tio­nen. Im Zusam­men­hang mit Kom­mu­ni­ka­ti­on, Wer­bung und Mar­ke­ting bedeu­tet KISS „Keep It Short And Simp­le“. Auf deutsch lau­tet die Anwei­sung gemäß die­ser Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­mel daher: „Drü­cke dich kurz und ein­fach aus“

Die Anwen­dung der KISS-For­mel hat hand­fes­te Vor­tei­le, denn sie macht die Kom­mu­ni­ka­ti­on kür­zer, ein­fa­cher und schnel­ler. Dem­ge­gen­über bewirkt die über­mä­ßi­ge Ver­wen­dung von ver­schach­tel­ten und kom­pli­zier­ten Sät­zen mit zu vie­len Fach­aus­drü­cken das Gegen­teil.

 

Ziel ist mehr Umsatz

Es kommt im Mar­ke­ting aber nicht dar­auf an, gro­ßes Wis­sen durch die Ver­wen­dung lan­ger und kom­pli­zier­ter Satz­kon­struk­tio­nen doku­men­tie­ren zu wol­len. Ziel ist immer mehr Umsatz, und der wird mit kla­ren Bot­schaf­ten erreicht, die eine Hand­lung des Lesers aus­lö­sen. Wie immer und über­all ist hier alles gut, was ein­fach ist. Ein­fa­che und ver­ständ­li­che Bot­schaf­ten.

Das Wich­tigs­te ist im Mar­ke­ting, ver­stan­den zu wer­den, damit die Bot­schaft rüber kommt. Das ist das Ziel, nur so wird man Erfolg haben. Ein­fach­heit und Klar­heit sind wich­ti­ge Prin­zi­pi­en eines erfolg­rei­chen Wer­be- und Ver­kaufstex­tes.

 

KISS-Formel im Verkaufsgespräch

Auch das erfolg­rei­che Ver­kaufs­ge­spräch funk­tio­niert nach den Prin­zi­pi­en von Ein­fach­heit und Klar­heit. Wenn es zu kom­pli­ziert wird, schal­tet das Gehirn nach einer Wei­le ab. Im Ver­kaufs­ge­spräch, bei Vor­trä­gen sind zu vie­le Fach­aus­drü­cke und end­lo­se Schach­tel­sät­ze ein Auf­merk­sam­keits­kil­ler. Und das ist kei­nes­falls gut fürs Geschäft, denn wer abschal­tet, wird am Ende auch nicht zum Kun­den.

Ein Ver­käu­fer, der in einem Ver­kaufs­ge­spräch mit Fach­aus­drü­cken nur so um sich wirft, dass kein nor­ma­ler Kun­de ihn ver­ste­hen und fol­gen kann, hat sein Ziel ver­fehlt. Das glei­che gilt auch für einen Wer­be- oder Ver­kaufstext. Wenn ihn nie­mand ver­ste­hen kann, wird ihn kei­ner zu Ende lesen, geschwei­ge denn etwas kau­fen.

 

Beim Schreiben an den Leser denken

Wenn man mit sei­nem Text etwas errei­chen möch­te, muss man beim Schrei­ben zual­ler­erst an den Leser den­ken. An wen denn auch sonst? Je ein­fa­cher man es ihm macht, den Text zu lesen und zu ver­ste­hen, umso bes­ser erreicht man das ange­streb­te Ziel. Das Ziel ist Kon­ver­si­on.

 

Texte nach der KISS-Formel sollten

  • aus kur­zen und kla­ren Sät­ze bestehen
  • ver­ständ­li­che Aus­sa­gen tref­fen
  • unnö­ti­ge Füll­wör­ter ver­mei­den
  • das Lesen des Tex­tes leicht machen
  • eine Struk­tur haben

 

KISS-Formel ist Grundlage für Erfolg

Die Anwen­dung der KISS-For­mel ist eine Grund­la­ge für erfolg­rei­ches Mar­ke­ting. War­um? Das Inter­es­se steu­ert die Wahr­neh­mung. Ein Wer­be­text, den kei­ner lesen mag, ist nicht in der Lage, die Wer­be­bot­schaft rüber zu brin­gen.

Die Anwen­dung der “KISS-For­mel” ist ein Mit­tel, um Kom­ple­xi­tät zu ver­mei­den, die den Leser abhal­ten wür­de, die Wer­be­bot­schaft zu erfas­sen. Ganz ein­fach, weil er einen kom­ple­xen Text nie zu Ende lesen wür­de.

Dem­ge­gen­über müs­sen Wer­be­bot­schaf­ten, um zu wir­ken, der Ziel­grup­pe in glas­kla­rer Form und Spra­che den Kauf­grund über­mit­teln. Dabei wird die KISS-For­mel übri­gens nicht allein ange­wen­det.

 

KISS-Formel wird ergänzt durch AIDA-Formel

Ergänzt wird die KISS-For­mel zumin­dest bei Wer­be- und Ver­kaufstex­ten immer durch das AIDA-For­mel (Atten­ti­on, Inte­rest, Desi­re, Action), um für die not­wen­di­ge Wahr­neh­mung von Wer­bung durch den poten­zi­el­len Kun­den zu sor­gen.

In die­sem Zusam­men­hang kann es natür­lich nicht ver­wun­dern, dass die KISS-For­mel ursprüng­lich die Anwei­sung dafür ist, Wer­be­brie­fe emp­fän­ger­ge­recht zu gestal­ten.

 

KISS-Formel besonders wichtig bei Werbebriefen

Ein ein­fach gestal­te­ter Wer­be­brief, der schnell und leicht zu lesen sowie all­ge­mein ver­ständ­lich ist, wird auch gele­sen. Der Leser kann dann den Nut­zen des Ange­bots für sich inner­halb von Sekun­den erken­nen.

Damit bekommt man die Chan­ce, dass der Leser ent­spre­chend auf die Wer­be­bot­schaft reagiert und han­delt. Ziel eines Wer­be- oder Ver­kaufstex­tes ist es immer, den Leser zum Kun­den zu machen. Das glei­che gilt für den Wer­be­brief.

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